Haarausfall A-Z
Das große Glossar zu Ursachen, Arten & Fachbegriffen rund um Haarverlust
A
Alopezie
Oberbegriff für jede Form von Haarausfall – von genetisch bis entzündlich.
Androgenetische Alopezie (erblich bedingter Haarausfall)
Häufigste Haarausfall‑Art bei Männern und Frauen; ausgelöst durch genetische Empfindlichkeit gegenüber DHT.
Alopecia Areata (kreisrunder Haarausfall)
Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem Haarfollikel angreift und runde kahle Stellen entstehen.
Anagenphase
Wachstumsphase des Haares; Störungen können zu massivem Haarausfall führen.
B
Biotin (Vitamin B7)
Wichtig für Keratinbildung; Mangel kann Haarstruktur und Wachstum beeinträchtigen.
Brennende Kopfhaut (Trichodynie)
Schmerz- oder Brenngefühl an der Kopfhaut, oft begleitet von Haarausfall.
C
Cortisol (Stresshormon)
Erhöhte Cortisolwerte können diffusen Haarausfall auslösen oder verstärken.
Chemotherapie‑bedingter Haarausfall
Temporärer Haarverlust durch Medikamente, die schnell teilende Zellen angreifen.
D
Diffuser Haarausfall (Telogenes Effluvium)
Gleichmäßiger Haarverlust über den gesamten Kopf; häufig durch Stress, Infekte, Mangelzustände oder Medikamente.
DHT (Dihydrotestosteron)
Hormon, das bei genetischer Veranlagung Haarfollikel schrumpfen lässt.
Dermatitis
Entzündungen der Kopfhaut (z. B. seborrhoisches Ekzem), die Haarausfall begünstigen können.
E
Eisenmangel
Eine der häufigsten Ursachen für diffusen Haarausfall, besonders bei Frauen.
Effluvium
Medizinischer Begriff für verstärkten Haarverlust.
Erblich bedingter Haarausfall
Siehe androgenetische Alopezie.
F
Follikel (Haarfollikel)
Struktur in der Haut, aus der das Haar wächst; entscheidend für Haarqualität und -dichte.
FUE‑Haartransplantation
Moderne Transplantationsmethode, bei der einzelne Haarfollikel entnommen und verpflanzt werden.
Fettige Kopfhaut
Kann Entzündungen fördern und Haarausfall begünstigen.
G
Geheimratsecken
Typisches Muster des männlichen erblichen Haarausfalls.
Genetische Prädisposition
Veranlagung, die bestimmt, wie empfindlich Haarfollikel auf Hormone reagieren.
H
Haarzyklus
Besteht aus Anagen‑, Katagen‑ und Telogenphase; Störungen führen zu Haarausfall.
Hormoneller Haarausfall
Durch Veränderungen von Östrogen, Progesteron oder Androgenen – z. B. nach Schwangerschaft oder in den Wechseljahren.
Haardichte
Anzahl der Haare pro Quadratzentimeter; nimmt bei vielen Haarausfall‑Arten ab.
I
Immunbedingter Haarausfall
Wenn das Immunsystem Haarfollikel angreift (z. B. Alopecia areata).
K
Kreisrunder Haarausfall
Autoimmunerkrankung mit runden, klar abgegrenzten kahlen Stellen.
Keratin
Strukturprotein und Hauptbestandteil des Haares.
Katagenphase
Übergangsphase des Haarzyklus zwischen Wachstum und Ruhe.
L
Ludwig‑Skala
Klassifikation des weiblichen erblichen Haarausfalls.
Low‑Level‑Lasertherapie (LLLT)
Nicht‑invasive Behandlung zur Stimulation der Haarfollikel.
M
Mangelernährung
Fehlende Vitamine oder Mineralstoffe können diffusen Haarausfall verursachen.
Miniaturisierung
Verkümmerung der Haarfollikel – typisch bei erblich bedingtem Haarausfall.
N
Nährstoffmangel
Besonders Eisen, Zink, Vitamin D und B‑Vitamine sind relevant für gesundes Haarwachstum.
Narbenalopezie
Haarausfall durch dauerhafte Schädigung der Follikel, z. B. durch Entzündungen oder Verletzungen.
O
Östrogenmangel
Kann zu dünner werdendem Haar führen, besonders in den Wechseljahren.
Oxidativer Stress
Schädigt Zellen und beschleunigt Alterungsprozesse der Haarfollikel.
P
Postpartaler Haarausfall
Haarausfall nach der Schwangerschaft durch hormonelle Umstellung.
PRP‑Therapie (Platelet‑Rich Plasma)
Behandlung mit körpereigenem Blutplasma zur Stimulation der Haarwurzeln.
Psoriasis der Kopfhaut
Schuppenflechte, die zu Entzündungen und Haarverlust führen kann.
R
Reversibler Haarausfall
Haarausfall, der sich nach Beseitigung der Ursache wieder normalisiert.
Ruhephase (Telogenphase)
Phase des Haarzyklus, in der das Haar nicht wächst und ausfallen kann.
S
Stressbedingter Haarausfall
Durch körperlichen oder emotionalen Stress ausgelöst.
Seborrhoisches Ekzem
Entzündliche Kopfhauterkrankung, die Haarausfall begünstigen kann.
Schilddrüsenbedingter Haarausfall
Unter‑ oder Überfunktion der Schilddrüse kann Haarverlust verursachen.
T
Telogenes Effluvium
Häufige Form des diffusen Haarausfalls; viele Haare wechseln gleichzeitig in die Ruhephase.
Trichodynie
Schmerzende oder brennende Kopfhaut, oft in Verbindung mit Haarausfall.
U
Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose)
Kann zu trockenem Haar, Haarbruch und Haarausfall führen.
V
Vitamin‑D‑Mangel
Kann das Haarwachstum beeinträchtigen.
Verkümmerung der Follikel (Miniaturisierung)
Typisch bei androgenetischer Alopezie.
W
Wachstumsphase (Anagen)
Aktive Phase des Haarwachstums; dauert mehrere Jahre.
Wechseljahre
Hormonelle Veränderungen können zu dünner werdendem Haar führen.
Z
Zinkmangel
Kann Haarwachstum stören und Haarausfall verstärken.
Zyklusstörungen
Hormonelle Schwankungen, die sich auf das Haarwachstum auswirken können.